Die Auslöser für Essstörungen sind seelische Konflikte, die von früheren Erfahrungen ausgelöst wurden oder durch aktuelle Lebenssituationen verstärkt werden. Diese Konflikte sind so weitreichend, dass das Selbstwertgefühl der Patienten sehr darunter leidet. Sie entwickeln ein Gefühl des Versagens und der Minderwertigkeit, das sich in ihren Gedanken festsetzt. Als eine Art Ventil für die inneren Konflikte entwickeln die Patienten Auffälligkeiten beim Essverhalten, die sich immer mehr zu einer Essstörung entwickeln.

Die Betroffenen können oft sehr schwer um Unterstützung bitten und Hilfe annehmen. In der Parkland-Klinik ist es uns aus diesem Grund sehr wichtig, unsere Behandlungsprogramme immer mit den persönlichen Voraussetzungen der Patienten abzustimmen.

Folgende Essstörungen können in der Parkland-Klinik behandelt werden:
  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)
  • Adipositas psychogener Genese einschließlich Binge-Eating-Disorder
  • sonstige Essstörungen, die oben genannten Diagnosen nicht eindeutig zugeordnet werden können



Wenn neben den Essstörungen noch andere Erkrankungen wie z.B. Depressionen oder Diabetes mellitus vorliegen, können diese während des Aufenthaltes mitbehandelt werden.

Frauen über 40 Jahre mit chronischen Essstörungen

Wenn Frauen sehr spät (nach dem 40. Lebensjahr) eine Essstörung entwickeln oder diese schon sehr lange anhält, können die üblichen Therapieansätze an ihre Grenzen stoßen und eventuell nicht zum Ziel führen. 

In der Parkland-Klinik bieten wir eine spezielle Therapie für diese Patientinnen an. Das Ziel ist es, die starren und über lange Zeit verinnerlichten Verhaltensweisen zu durchbrechen und die sozialen Fähigkeiten der Patientinnen zu stärken.

Unsere Aufnahmebedingungen im Bereich Essstörungen

Aufnahmebedingungen für den Reha-Bereich gilt:
Anorexia nervosa: Patientinnen mit einem BMI über 16.

Bulimie: Patientinnen, die mindestens einen Tag in der Woche ohne Ess-Brech-Anfall (oder andere Maßnahmen zur Gegenregulation) auskommen.

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