Kompetenzzentrum für Traumafolgestörungen

Psychische Störungen nach Traumatisierung sind vielfältig

Traumafolgeerkrankungen umfassen neben der klassischen PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung, Synonym PTSD) mit den typischen Flashbacks (einschießende Erinnerungsfetzen) auch Depressionen, Angsterkrankungen, körperliche Beschwerden, Dissoziationen (neben sich stehen bis hin zu Zeitlücken). Meistens leiden die Betroffenen unter den Folgen eines tiefen Eingriffs in die persönliche Unversehrtheit. Dabei kann das Gefühl, das eigene Leben steuern zu können und Sicherheit herstellen zu können, verloren gehen oder ungenügend entwickelt werden. Viele Menschen reagieren auf solche Erfahrungen mit tiefgreifender Verzweifelung. "Nichts ist mehr wie es war" oder "Ich bin Schuld" können zu bestimmenden Lebensgedanken werden.

Selbsthilfeversuche mit Medikamenten, Suchtmitteln, Selbstverletzungen oder Essstörungen sind nicht selten.

In Abhängigkeit der Schwere der Symptomatik und dem aktuellen Behandlungsfokus (Schwerpunkt) erfolgt die Behandlung entweder in der Akutklinik oder in der Rehabilitationsklinik unseres Hauses. In der Rehabilitationsklinik liegt der Schwerpunkt der Behandlung auf der Stabilisierung und Verbesserung der Teilhabe an Alltag und Beruf.

In der Akutklinik gibt es neben der Stabilisierung die Möglichkeit einer intensiven Bearbeitung der Belastungen durch ein traumakonfrontatives Vorgehen. Die Akutklinik bietet neben der vollstationären Behandlung auch eine teilstationäre Behandlung an.

 

 

 

Es besteht das Angebot in einem individuellen Vorgespräch die persönliche Problematik zu besprechen und damit die Behandlung gut vorzubereiten.

Wichtig ist uns die enge Zusammenarbeit mit den ambulanten Vor- und Nachbehandlern, um eine möglichst gezielte und effektive Behandlung für Patienten und Patientinnen zu erreichen.

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