Infra-low Frequenzy Neurofeedback in der stationären Therapie von Patienten mit Anorexie
Häufig berichten Patienten mit Essstörungen über Symptome eines erhöhten psycho-vegetativen Erregungsniveaus. Das kann sich in Ängsten und innerer Unruhe äußern, einer unspezifischen inneren Anspannung oder auch einer erhöhten muskulären Anspannung, die sich z. B. durch Schulter-Nacken-Verspannungen, Kopfschmerzen oder nächtliches Zähneknirschen/Kieferpressen (Bruxismus) bemerkbar macht. Viele haben auch Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen oder sich in Situationen mit starken Emotionen selbst zu beruhigen.
Zahlreiche Patienten setzen bewusst oder unbewusst die Essstörungssymptomatik (Hungern, Essanfälle, Erbrechen) als dysfunktionale Regulationsstrategie bei hoher psycho-vegetativer Erregung ein. Die Symptome stellen also einen Versuch dar, Anspannung zu bewältigen. Der therapeutische Ansatzpunkt von Neurofeedback ist daher, Aktivitätsmuster des Gehirns, die mit Zuständen von Ruhe und Entspannung assoziiert sind, zu fördern.
Zudem treten bei Essstörungen oft Symptome in Verbindung mit mangelnder Impulskontrolle auf. Dazu zählen z. B. Essanfälle, teils in Verbindung mit Erbrechen, oder zwanghafte Verhaltensweisen wie exzessives Bewegungsverhalten.
Viele Betroffene erleben sich als den intensiven Emotionen und den Symptomen ausgeliefert und nur beschränkt steuerungsfähig. Der therapeutische Ansatzpunkt von Neurofeedback ist hier die Verbesserung der sogenannten Top-down-Kontrolle (höhere Hirnstrukturen regulieren Verhaltensimpulse). Hier bestehen Parallelen zur bereits häufigen stattfindenden therapeutischen Anwendung von Neurofeedback in der Behandlung von AD(H)S.
Unsere Pilotstudien zeigen einen guten Nutzen in der Anwendung des Neurofeedback bei Patienten mit Essstörungen.
Zahlreiche Patienten setzen bewusst oder unbewusst die Essstörungssymptomatik (Hungern, Essanfälle, Erbrechen) als dysfunktionale Regulationsstrategie bei hoher psycho-vegetativer Erregung ein. Die Symptome stellen also einen Versuch dar, Anspannung zu bewältigen. Der therapeutische Ansatzpunkt von Neurofeedback ist daher, Aktivitätsmuster des Gehirns, die mit Zuständen von Ruhe und Entspannung assoziiert sind, zu fördern.
Zudem treten bei Essstörungen oft Symptome in Verbindung mit mangelnder Impulskontrolle auf. Dazu zählen z. B. Essanfälle, teils in Verbindung mit Erbrechen, oder zwanghafte Verhaltensweisen wie exzessives Bewegungsverhalten.
Viele Betroffene erleben sich als den intensiven Emotionen und den Symptomen ausgeliefert und nur beschränkt steuerungsfähig. Der therapeutische Ansatzpunkt von Neurofeedback ist hier die Verbesserung der sogenannten Top-down-Kontrolle (höhere Hirnstrukturen regulieren Verhaltensimpulse). Hier bestehen Parallelen zur bereits häufigen stattfindenden therapeutischen Anwendung von Neurofeedback in der Behandlung von AD(H)S.
Unsere Pilotstudien zeigen einen guten Nutzen in der Anwendung des Neurofeedback bei Patienten mit Essstörungen.