Behandlung

Entsprechend der Definition von Gesundheit durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) handelt es sich bei Gesundheit um einen „Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens“ und nicht nur um ein „Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. Daher wird in der stationären psychosomatischen Rehabilitationsbehandlung von einem bio-psycho-sozialem Störungsmodell ausgegangen, das sowohl seelische, körperliche und soziale Aspekte berücksichtigt. Von diesem aus können dann individuell Therapieziele und therapeutische Maßnahmen abgeleitet werden.


In der Behandlung erwartet Sie ein multimodales Therapieprogramm, in dem neben Psychotherapie im Einzel- und Gruppensetting u.a. Entspannungsverfahren, Bewegungs- und Sporttherapie, Ergotherapie sowie kreativ- und sozialtherapeutische Verfahren zur Anwendung kommen. Die therapeutischen Maßnahmen orientieren sich an den Therapiestandards für Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung.

Patienten, bei denen eine besondere berufliche Problemlage vorliegt, erhalten zusätzlich Kernangebote einer medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) der Stufe B, um ein besseres Behandlungsergebnis bzgl. der beruflichen Leistungsfähigkeit zu erhalten. Diese umfassen u.a. eine ergotherapeutische Projektgruppe, Hirnleistungstraining und Beratung durch unseren Sozialdienst.

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