Kompetenzzentrum für Traumafolgestörungen

Psychische Störungen nach Traumatisierung sind vielfältig

Traumafolgeerkrankungen umfassen neben der klassischen PTBS (Posttraumatische Belastung, Synonym PTSD) mit den typischen Flash-Backs (einschießende Erinnerungsfetzen) auch Depressionen, Angsterkrankungen, körperliche Beschwerden, Dissoziationen (neben sich Stehen bis hin zu Zeitlücken). Meistens leiden die Betroffenen unter den Folgen eines tiefen Eingriffs in die persönliche Unversehrtheit. Dabei kann das Gefühl, das eigene Leben steuern zu können und Sicherheit herstellen zu können, verloren gehen oder ungenügend entwickelt werden. Viele Menschen reagieren auf solche Erfahrungen mit tiefgreifender Verzweiflung. „Nichts ist mehr wie es war“ oder „ich bin schuld“ können zu bestimmenden Lebensgedanken werden.

Selbsthilfeversuche mit Medikamenten, Suchtmitteln, Selbstverletzungen oder Essstörungen sind nicht selten.

In Abhängigkeit der Schwere der Symptomatik und dem aktuellen Behandlungsfokus (Schwerpunkt) erfolgt die Behandlung entweder in der Akutklinik oder in der Rehabilitationsklinik unseres Hauses.

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