Essstörungen

Nach unserem Verständnis ist eine Essstörung Ausdruck und Lösungsversuch seelischer Konflikte, die aus früheren Erfahrungen herrühren und durch aktuelle Lebensveränderungen verstärkt werden.

Oft kommt es durch diese Veränderungen zu nachhaltigen und tiefgehenden Erschütterungen des Selbstwertgefühles. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten lässt nach und der Wunsch nach Hilfe und Beistand wächst. Nicht selten hat sich ein Gefühl der Ohnmacht und des Versagens entwickelt, weshalb Hilfsangebote anzunehmen auch schwer fallen kann. Deshalb stimmen wir mit den Betroffenen die Therapie auf die persönlichen Gegebenheiten ab.

Folgende Formen der Essstörung werden in der Parkland-Klinik behandelt:

  • Anorexia nervosa (Magersucht)
  • Bulimia nervosa (Ess-Brech-Sucht)
  • Adipositas psychogener Genese einschließlich Binge-Eating-Disorder
  • sonstige Essstörungen, die oben genannten Diagnosen nicht eindeutig zugeordnet werden können

Neben der Essstörung bestehende andere Erkrankungen wie Depressionen oder Diabetes mellitus können mitbehandelt werden.

Ein möglicher Hinweis für das Vorliegen einer Essstörung ist ausgeprägtes Über- oder Untergewicht.

Mit Hilfe des Body-Mass-Index (BMI) lässt sich bestimmen, in welchem Gewichtsbereich man sich zurzeit bewegt.

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