Zahlen und Fakten

Die Parkland-Klinik wurde am 17.10.1987 mit dem Ziel gegründet, Psychotherapie im Rahmen einer ganzheitlichen medizinischen Behandlung durchzuführen. Im gleichen Jahr wurde die Fachabteilung für Essstörungen gegründet mit einem spezifischen Therapieprogramm für Erwachsene. 1998 wurde ein weiteres spezifisches Therapieprogramm für Jugendliche mit einer Essstörung zwischen dem 14. und 18. Lebensjahr, die an einer Essstörung leiden, entwickelt. In den Folgejahren kam ein Programm für die Behandlung von Essstörung bei Männern, bei Patienten mit Essstörung und Traumafolgestörung sowie Patienten mit einem langen Krankheitsverlauf hinzu. Inzwischen hatte sich die Parkland-Klinik auch zu einem überregional beliebten  Kompetenzzentrum für Essstörung und Adipositas entwickelt.

Bereits 1998 wurde ein Behandlungsprogramm zur Alterspsychosomatik in der Parkland-Klinik entwickelt und ist ein etablierter Behandlungsschwerpunkt in unserer Klinik geworden. Ebenfalls schon lange beschäftigen wir uns mit der Behandlung von Patienten mit einem Migrationshintergrund. In einem Modell-Projekt der Universität Hamburg wurden die Mitarbeiter der Parkland-Klinik mit einem Training zur interkulturellen Kompetenz geschult.

2000 wurde ein eigenes Modell zur medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation implementiert und Patienten der Deutschen Rentenversicherung aus dem gesamten Bundesgebiet behandelt. 2008 wurde die Deutsche Rentenversicherung Westfalen Federführer der Rehabilitationsbehandlung in der Parkland-Klinik. 2011 folgte ein Belegungsvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung Bund.

 

 

2006 wurde eine Fachabteilung für Traumafolgestörung im Rahmen eines Modellprojekts der Berufsgenossenschaften geschaffen, aus der in den Folgejahren sich das überregional bekannte Kompetenzzentrum für Traumfolgestörung entwickelte.  

2009 wurde eine akut-psychosomatische Krankenhausabteilung mit 15 Betten, nach Aufnahme in den Landeskrankenhausplan Hessen, eröffnet. In mehreren Erweiterungsschritten entwickelte sich diese Abteilung zu einer eigenen Akutklinik, die neben der Rehabilitations-Klinik unter dem Dach der Parkland-Klinik ihren Platz gefunden hat. Inzwischen stehen 105 Akutbetten sowie 26 tagesklinische Betten dem Patienten zur Verfügung.  

Auf Herrn Dr. Hillenbrand folgte als Chefarzt 2012 Herr Dr. Imgart. Die Parkland-Klinik feiert 2017 ihr 30jähriges Jubiläum. Pünktlich zu diesem Jahr konnte eine durchgreifende Renovierung aller Patienten- und Behandlungsbereiche abgeschlossen werden. 

Die Parkland-Klinik hat seit Jahren eine besondere Expertise in der Behandlung von depressiven Störungen entwickelt. Sie war mehrfach „Beste Klinik“ in der Einhaltung der Therapiestandards für die Behandlung  von depressiven Störungen der Deutschen Rentenversicherung. Im Jahr 2017 wurde in der Akutklinik ein zusätzliches Behandlungsprogramm für depressive Patienten mit einem chronifiziertem Krankheitsverlauf eröffnet.

 

 

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