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Behandlung türkischer und griechischer Migranten

Die Behandlung von Migranten erfolgt durch muttersprachliche Therapeuten, wobei nicht nur sprachliche, sondern vor allem religiöse und kulturelle Zusammenhänge berück-
sichtigt werden. Das Migrationskonzept ist in eine Abteilung integriert, in der auch deutsche Patienten behandelt werden.

Hierdurch entsteht ein „Mikrokosmos“, in dem die gesellschaftlich bekannten Phänomene auftreten und der die Möglichkeit bietet, interpersonelle, interaktionelle und intrapsychische Aspekte der Migrationsproblematik mit den Betroffenen zu betrachten und Lösungsstrategien zu entwickeln. Zu beachten sind kulturell verankerte Krankheitsbedingungen, aber auch ent-
sprechende Ressourcen.

Den Schwerpunkt der Behandlung bildet die Gruppentherapie. Sie hat einen wichtigen Stellenwert vor dem Hintergrund einer Sozialisierung, in der häufig Familie und Gesellschaft wichtiger genommen werden als die Einzelperson. Ergänzend werden psychotherapeutische Einzelgespräche sowie je nach Indikation eine internistische und balneophysikalische Begleitbehandlung angeboten.

Fachabteilung für Migranten-Psychosomatik

Leitung: Oberärztin Frau Christa Jobst

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Letzte Änderung: 16.06.2010 / 10:56 Uhr
Ausgedruckt am 07.09.2010 / 20:49